Müngsten – Wupperhof

Kurzinfo:

Einstieg: Parkplatz L74, Müngsten, Navi: 51.166522,7.134479
Ausstieg: Parkplatz Wupperhof / Auer Kotten, Navi: Solingen, Odentaler Weg
Distanz: ca. 11 km Dauer: ca. 3 Stunden
Mindestpegel: 73 cm (Pegel Opladen)
Befahrung nur mit „Wupper-Führerschein FFH-Gebiet“ oder Kanu-Guide erlaubt !
Schwierigkeiten: mittelschwer
Achtung: 3 Wehre umtragen

Tourcharakter:

Einsame Flusslandschaft, einfaches Paddeln, Gefahren an den Wehren, für „blutige“ Anfänger nicht zu empfehlen.

Einstieg:

Direkt vom Parkplatz an der L74 die Treppe hinunter in den Fluss.

Ausstieg:

An der Treppe vor der Brücke anlanden und dort hoch auf den Parkplatz Wupperhof/Auer Kotten.

Besondere Schwierigkeiten:

Auf der Strecke gibt es drei Wehre. Das erste ist schon kurz nach dem Einsatz am Schaltkotten. Das Anlanden ist recht einfach. Die Treppe am rechten Ufer hoch und in den Brückenpark hinein die Boote tragen. Über die erste Wiese wieder hinunter. (Bitte nicht versuchen durch das Privatgelände am Schaltkotten zu gehen.)

Das zweite Wehr ist am Ende von Unterburg hinter dem Klärwerk. Rechts an einem Steg – oder schon etwas vorher – anlanden und umtragen. Achtung: Das U-Wehr ist bei hohem Wasserstand sehr gefährlich. Das Unterwasser ist meist recht flach, der Rücklauf jedoch stark.

Das dritte Wehr ist nur wenige hundert Meter vor dem Aussatz. Man erkennt es an dem Bauwerk im Wasser.  Ein Teil des Wassers wird rechts in einen Kanal abgeführt und auf der linken Seite befindet sich eine Fischtreppe. Der Aussatz ist auf der rechten Seite vor dem Kanal. Hier müssen die Boote ca. 400 Meter bis zum Parkplatz Wupperhof getragen werden.

 

 

Sonstiges:

Beim Umtragen am ersten Wehr gelangt man in den Müngstener Brückenpark, ein Freizeitgelände unter dem eindrucksvollen Brückenbauwerk. Der Besuch kann allerdings besser vor oder nach der Paddeltour geschehen, denn an dieser Stelle sind wir gerade eine Viertelstunde unterwegs.

Die nächste Station ist Unterburg. Hier fährt man unter der Seilbahn nach Oberburg hindurch. Die Touristen auf der Seilbahn sind auch die einzigen, die sich für uns Kanuten interessieren. Obwohl der Solinger Stadtteil Burg von den Touristen lebt und hier Cafés und Gastwirtschaften vorhanden sind, ist noch kein Gastronom auf die Idee gekommen, uns Kanuten eine Anlandestelle zu basteln. Schade eigentlich!

Einige Kilometer nach dem U-Wehr (Vorsicht!) kommt man an der Hofschaft Glüder vorbei. Auf dem wunderbar ruhig gelegenen Wald-Campingplatz kann auch gezeltet werden. Die kleine Gastwirtschaft lädt zu einer Pause mit Bergischen Waffeln ein. Glüder ist ein möglicher Ausstieg. Wenn Sie mit Anfängern unterwegs sind, ist zu empfehlen, hier die Tour zu beenden, um von dem folgenden Wehr Auerkotten frei zu bleiben.

Einen Besuch wert ist sicherlich der Balkhauser Kotten. Der alte, gut restaurierte Schleiferkotten ist nicht nur ein Museum, sondern hier arbeiten tatsächlich auch noch Schleifer und demonstrieren den Besuchern die Kunst ihrer Arbeit. Beachten Sie jedoch bitte, dass das Anlanden hier strikt verboten ist. Also lieber hinterher noch einen Abstecher mit dem Auto machen.

Andererseits können sehr sportliche, natürlich auch auf die Idee kommen, ihre Reise noch ein wenig zu verlängern und zum Beispiel bis Leichlingen paddeln.

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